Aus Hiroshima und Nagasaki lernen!

Vor 75 Jahren fielen Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Zu den Jahrestagen erinnerte ein Bündnis aus Münsteraner Friedensgruppen an diese Ereignisse. Doch es blieb nicht nur bei der Erinnerung. Rund um den Ludgerikreisel machten die Aktivsten in kurzen Redebeiträgen auch darauf aufmerksam, dass das Verteidigungsministerium aktuell neue Kampfflugzeuge anschafft, die für den Transport von Atomwaffen ausgelegt sind. Parallel arbeite Deutschland gemeinsam mit Frankreich an einem Großprojekt für atomwaffenfähige Kampfjets und bewaffnete Drohnen mit einem kalkulierten Finanzvolumen von über 500 Milliarden Euro.

Auf um den Hals gehängten Plakaten forderten die Demonstranten die Bunderegierung dazu auf, dem bereits seit 2017 vorliegenden Vertrag der Vereinten Nationen zum Verbot von Atomwaffen beizutreten. Weitere Forderungen waren der Abzug der US-Atomwaffen aus dem Militärstützpunkt Büchel in der Eifel sowie die Umwidmung von Militärausgaben in Gelder für Gesundheit und Bildung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger blieben stehen, um den Friedensliedern und Reden zuzuhören. Auch aus den vorbeifahrenden Autos waren die großen Transparente am Rande der Veranstaltung gut zu erkennen.

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki: Aktion in Münster (Redebeiträge)

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki: Aktion in Münster (Vorankündigung)

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